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Im Bereich Gebäude werden alle relevanten Gebäudedaten erfasst

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Parameter

Auf der Seite Parameter werden die Daten zum Nutzungsprofil, die allgemeinen Gebäudedaten, die Grundlagen der Berechnung der Wärmegewinne und Wärmeverluste dargestellt. Je nach Berechnungsverfahren sind die relevanten Daten durch den Berechnungsbutton abrufbar und abänderbar.


Allgemeine Gebäudedaten

Bei den allgemeinen Gebäudedaten können abhängig von den Rechenverfahren bzw. den Projektarten und deren Randbedingungen unterschiedliche Eingaben vorgenommen werden.

Der Klimareferenzort, die Norm-Außentemperatur und die Raumtemperatur wird abhängigem Rechenverfahren (DIN 18599 oder DIN 4108) vorbelegt und kann unter EnEV-Randbedingungen nicht geändert werden.

In der erweiterten Gebäudeerfassung können Baujahr und Vollgeschosse im Bereich Geometrie hinterlegt werden. Falls das Projekt direkt mit der detaillierten Hüllflächenerfassung oder HottCAD angelegt wurde, können Sie hier das Baujahr und die Vollgeschosse ebenfalls ändern.

Gebäudenutzung


Die Gebäudenutzung wir beim Anlegen des Projektes bestimmt, nachträglich kann dies hier nicht geändert werden. In diesem Fenster wird die Konditionierung des Gebäudes festgelegt werden in Bezug auf:

  • Lüftungsanlage
  • Heizung
  • Kühlung
  • Warmwasser

Es gelten einheitliche Nutzungsrandbedingungen, d.h. es wird nur eine Zone Wohnen automatisch vom Programm angelegt.

Je nach Haken aktivieren Sie den Bereich der später weiter konfiguriert werden kann. Hier kann ebenfalls das Nutzungsprofils des Gebäudes angepasst werden wie z.B. Nutzungstage, interne Wärmegewinne, Mindestluftwechsel, Heizung und ggf. Kälte.

Hinweis

Das ändern des Profils ist nach EnEV nur in begründeten Fällen erlaubt, beachten Sie dies bei Ihren Anpassungen

Weiterhin kann im unteren Bereich der sommerliche Wärmeschutz des Gebäudes berechnet werden.

Wärmeverluste

Bei den Wärmeverlusten werden Verluste durch Wärmebrücken und die wirksame Wärmespeicherfähigkeit hinterlegt.


Die Gebäudebauart wird in der Regel dazu benötigt, die Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile eines Gebäudes zu bestimmen. Das erfolgt meist über pauschale Ansätze, nur wenn alle Schichtaufbauten bekannt sind, kann eine detaillierte Berechnung nach DIN 4108-6 erfolgen. Diese Detailberechnung kann später unter sonstige Parameter→ Wirksame Wärmespeicherfähigkeit - aus Schichtaufbau aktiviert werden.

Wärmeverluste

Bei den Wärmeverlusten werden Verluste durch Wärmebrücken, Lüftung und Heizungsunterbrechnung berücksichtigt.

Wärmebrücken


Die Berücksichtigung von Wärmeverlusten durch Wärmebrücken erfolgt nach DIN 18599-2 pauschal durch den Faktor 0,10 auf die Transmissionswärmeverluste. Werden wärmetechnisch vergleichbare Konstruktionen nach DIN 4108 Beiblatt 2 ausgeführt, so kann der Faktor auf den Wert 0,05 halbiert werden.

Falls ein Wärmebrückenzuschlag aus einer externen Software berechnet wurde kann dieser ebenfalls hinterlegt werden.

Wirksame Wärmespeicherfähigkeit

Die wirksame Wärmespeicherfähigkeit c_wirk ist ein Maß für die "thermische Trägheit" eines Gebäudes. Sie kann nach DIN EN ISO 13786 berechnet werden oder vereinfacht in Abhängigkeit von der "Bauteilschwere" durch Pauschalwerte abgeschätzt werden.

Lüftungsverluste

Hier können Sie je nach Rechenverfahren und Art der Lüftung Ihres Gebäudes alle notwendigen Parameter zur Berücksichtigung der Lüftungswärmeverluste einstellen.

Je nach Einstellung berücksichtigen Sie Lüftungsverluste über Fenster und Infiltration.

Hott-Tipp

Sollte eine Lüftungsanlage zur vollständigen Belüftung im Gebäude vorhanden/geplant sein, ist die Angabe der Art der Lüftung relevant. Falls keine Belüftung mehr durch Fenster vorgenommen wird, sondern nur noch durch die Lüftungsanlage, sollte die Art der Lüftung auf "keine Fenster, nur Infiltration" gestellt werden. Ansonsten erhalten Sie weiterhin Lüftungsverluste durch Fensterlüftung.

Durch die Luftdichtheit des Gebäudes geben Sie an mit welchem Luftwechsel gerechnet wird. Es gibt verschiedene Dichtheitskategorien aus denen Sie wählen können.

Heizungsunterbrechung

Für die Nachtabschaltung (reduzierter Betrieb) werden nach EnEV feste Werte vorgegeben. Eine Abweichung dieser Vorgaben ist nur unter freien Randbedingungen möglich, gleiches gilt für die Angabe "mitbeheizte Flächen" und der Raum-Solltemperatur Heizung.

Interne Wärmegewinne


Die Berücksichtigung der internen Wärmegewinne erfolgt nach DIN 18599. Diese sind nach EnEV vorgegeben und dürfen nur in begründeten Fällen abweichend eingegeben werden.


Sommerlicher Wärmeschutz

Nach DIN 4108-2 gilt es zu prüfen, ob die höchstzulässigen Sonneneintragskennwerte nach DIN 4108-2 für die kritischen Räume eingehalten werden.

Dazu werden alle kritischen Räume inkl. der Raumfläche, Fläche der Fenster und weiteren Fenstergegebenheiten erfasst. Sie erhalten einen zulässigen Sonneintragskennwert der nicht überschritten werden darf.

Hott-Tipp


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