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Ziel dieser Erfassung über den einfachen Gebäude-Dialog ist eine sinnvolle Unterstützung zur schnellen Gebäudeerfassung, so dass man anhand der wichtigsten Gebäudeparameter, wie Grundriss, Zahl der Geschosse, Dachneigung, etc., zu einem schnellen aber trotzdem aussagekräftigen Ergebnis kommt. Naturgemäß können hierbei dann nicht alle Details berücksichtigt werden. Für eine exakte Abbildung aller nur denkbarer Gebäudedetails steht im Energieberater die Erfassung über die detaillierte Erfassung oder CAD-Erfassung zur Verfügung. Prinzipiell sollte aber dabei der Blick fürs Sinnvolle nicht verloren gehen. Es macht keinen großen Sinn die Gebäudehülle mit viel Aufwand in aller Detailtiefe zu erfassen, wenn in anderen Berechnungsteilen, z.B. beim Luftwechsel oder in der Anlagentechnik, nur Pauschal- oder Standardwerten angesetzt werden.



Table of Contents


Projekt

Projektdaten

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Hier erfassen Sie die die Adresse vom Objekt / Bauherren. Sie können hier auch Fotos hinterlegen. Wechsel Sie zum nächsten Tab entweder mit der "weiter" Schaltfläche unten rechts, oder auf der linken Seite, indem Sie auf einen beliebigen Punkt klicken.

Optionen

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In diesem Fenster, sehen Sie die Randparameter für Ihre Berechnung zur Berechnungsgrundlage und Gebäude-/Anlagenerfassung. Hier können Sie ggf. nachträglich noch Parameter ändern. 

Unter der Schaltfläche "EnEV-Optionen" sehen Sie die aktuellen Grenzwerte und die errechneten Ergebnisse in Bezug auf den Transmissionswärmeverlust und Jahresprimärenergiebedarf. Diese Daten sehen Sie natürlich auch im Ergebnis.

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Weiterhin, können hier weitere Randbedingungen für die Berechnung aktiviert werden je nach eingestellter EnEV-Berechnung.

Folgende Eingabemöglichkeiten gibt es nach EnEV 2014/2016

  • Anbau/Ausbau > 50m² + neue Heizung - EnEV 2014 §9 Abs. 5

Wenn ein Gebäude um mehr als 50m² Fläche erweitert, dürfen die hinzukommenden Bauteile die Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten nach EnEV nicht überschreiten. Wird in Fällen des Absatzes 4 Satz 2 ein neuer Wärmeerzeuger eingebaut, sind die betroffenen Außenbauteilen so zu ändern oder auszuführen, dass der neue Gebäudeteil die Vorschriften für zu errichtende Gebäude nach § 3 oder § 4 einhält. Bei der Ermittlung des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs ist jeweils die Zeile 1.0 der Anlage 1 Tabelle 1 oder der Anlage 2 Tabelle 1 nicht anzuwenden. Aktivieren Sie diese Berechnungsoption können Sie in der Hüllflächentabelle die hinzukommenden Bauteile markieren. Dies ist im Erfassungsassistent nicht möglich, dazu ist ein Wechsel in die detaillierte Erfassung notwendig.

  • Referenzgebäude nach Vorgaben KFW FAQ (August 2015 bzw. August 2018)

mit der Aktivierung des Hakens erhalten Sie ein entsprechendes Hinweisfenster, welche Anpassungen im Referenzgebäude vorgenommen werden. Für KFW Berechnungen sollte dieser Haken immer aktiviert werden.

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  • Referenzgebäude mit elektr. Warmwasserbereitung EnEV 2014 Anlage 1

Soweit in dem zu errichtenden Wohngebäude eine elektrische Warmwasserbereitung ausgeführt wird, darf diese bis zum 31. Dezember 2015 anstelle von Tabelle 1 Zeile 6 als wohnungszentrale Anlage ohne Speicher gemäß den in Tabelle 5.1-3 der DIN V 4701-10: 2003-08, geändert durch A1: 2012-07, gegebenen Randbedingungen berücksichtigt werden. Bei der Aktivierung des Hakens, wird demnach im Referenzgebäude auch mit einer elektrischen Warmwasserbereitung gerechnet

  • Zusatz: Qp,max minus 10 kwh/m² EnEV 2014 Anlage 1 Abs. 1.1

Der sich daraus ergebende Höchstwert des Jahres-Primärenergiebedarfs ist in Fällen des Satzes 2 um 10,0 kWh/(m²⋅a) zu verringern; dies gilt nicht bei Durchführung von Maßnahmen zur Einsparung von Energie nach § 7 Absatz 1 Nummer 2 in Verbindung mit Nummer VII.1 und 2 der Anlage des Erneuerbare-EnergienWärmegesetzes.

  • Hohe Räume EnEV 2014 Anlage 1 Abs.1.3.3

Beträgt die durchschnittliche Geschosshöhe hG eines Wohngebäudes, gemessen von der Oberfläche des Fußbodens zur Oberfläche des Fußbodens des darüber liegenden Geschosses, mehr als 3 m oder weniger als 2,5 m, so wird An abweichend zur gängigen Formel (Ve*0,32) berechnet, nach folgender Formel

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  • Strom aus PV-Anlagen EnEV 2015 § 5

Im Gebäude errichtete PV-Anlagen können hier berücksichtigt werden. Sie können den errechneten Ertrag der PV-Anlage hinterlegen und dieser wird dem Ergebnis entsprechend angerechnet. Es wird nach Norm ein Gebäudestrombedarf ermittelt, es ist nicht möglich mehr PV Ertrag anrechnen zu lassen als das Gebäude Bedarf hat. Im Bereich der Anlagentechnik wird keine PV-Anlage hinterlegt. Sollten Sie die PV-Anlage mit einer entsprechenden Simulationssoftware aus dem Hause HSETU berechnet haben, ist es möglich die Ertragsdaten zu übernehmen.

Fotos/Pläne

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In der Fotoverwaltung, können Sie weitere Gebäudefotos oder Pläne dem Gebäude entsprechend hinterlegen.

Notizen

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Bei den Notizen, können Sie noch Ansprechpartner übernehmen und interne Notizen zum Projekt hinterlegen. Diese Informationen werden nicht ausgedruckt.

Gebäude

Übersicht

Hier wählen Sie den Gebäudetyp (Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Reihenhaus Fachwerkhaus, Plattenbau) sowie die architektonische Einbindung (freistehend, Eckhaus oder Mittelhaus) aus. Diese Angaben ermöglichen zusammen mit dem Baujahr die Vorgabe der U-Werte aus der Typologie. Als Standard nach der Erstinstallation ist die Typologie Deutschland - EnEV- eingestellt, die von Ihnen bei Bedarf abgeändert werden kann. Darüber hinaus erfolgt an dieser Stelle automatisch die Vorgabe der Berührungsflächen zu benachbarten Gebäuden.

Wenn die Schaltfläche "mit Anbau" angewählt wird, erscheinen zur Beschreibung des Gebäudes weitere Tabreiter für Haupthaus und Anbau. Im Regelfall benötigen die zusätzlichen Masken für den Anbau die gleichen Angaben wie das Haupthaus. Ein angelegter Anbau kann nachträglich in dieser Erfassung nicht mehr gelöscht werden. Dies ist nur nach dem Wechsel in die detaillierte Erfassung in den Projektoptionen möglich

Die Angaben für das Haupthaus und den Anbau sind separat zu erfassen. Die Resultate der geometrischen Berechnung sind in den Grunddaten zusammengefasst. An dieser Stelle verwendet das Programm Standarddaten zur Berechnung, die von Ihnen entsprechend der Geometrie in den folgenden Masken angepasst werden müssen.

Bei der Erfassung von Haupthaus und Anbau ist auf die genaue Angabe der Baujahre zu achten, da mit Hilfe der Baujahrangabe und der Region Bauteildaten (U-Werte) aus der Typologie vorbestimmt werden.

Hier noch einige allgemeine Bemerkungen zum Anbau:

Der Anbau wird rechnerisch wie ein zweites Haus betrachtet. Hierbei wird die Berührungsfläche zwischen Haupthaus und Anbau berücksichtigt. Alle zur Beschreibung der Haupthausgeometrie notwendigen Angaben müssen auch für den Anbau erfolgen. Somit erscheinen nach Anwahl des Anbaus in jedem in Frage kommenden Dialog zwei Tabreiter, einer für das Haupthaus und einer für den Anbau.

Note
titleHinweis

Der Anbau kann immer nur maximal die gleiche Höhe wie das Haupthaus haben. Sollte der Anbau höher sein als das Haupthaus, so ist der Anbau als Haupthaus und das Haupthaus als Anbau einzugeben oder es muss in die detaillierte Erfassung gewechselt werden.

s. dazu auch FAQ Anbau höher als Haupthaus

Grundriss

Der Tabreiter Grundriss ermöglicht Ihnen sowohl die Auswahl einer Grundrissform als auch die Bemaßungseingabe. Die Grundrissform wird durch Anklicken eines gewünschten Grundrisses ermöglicht, die Bemaßungen können auf zwei Arten geändert werden:

  •  Änderung der Bemaßung durch Eingabe in die Bemaßungsfelder
  • Unmittelbare Eingabe in die Grundrisszeichnung. Sie können die roten Bemaßungsfelder auch unmittelbar in der Grundrisszeichnung durch Anklicken anwählen, daraufhin öffnet sich ein Eingabefeld, in das Sie die entsprechende Bemaßung eingeben.

Bei den komplexeren Grundrissformen (L-förmig, T-förmig, U-förmig) sind einige Seitenlängen blau gekennzeichnet. Diese können ggf. nicht direkt verändert werden, da sie sich als Summe aus zwei anderen Seitenlängen ergeben. Seitenlängen die veränderbar sind, sind rot gekennzeichnet.

Für den Anbau sind zwei Grundrissformen (Rechteck und L-förmig) auswählbar.

Ausrichtung

Die richtige Angabe der Gebäudeausrichtung ist notwendig, da die Höhe der solaren Wärmegewinne durch Sonneneinstrahlung von der Gebäudeausrichtung abhängig ist.

So trägt beispielsweise ein nach Süden ausgerichtetes Fenster zu einem höheren solaren Wärmegewinn bei, als ein nach Norden ausgerichtetes.

Die Gebäudeausrichtung erfolgt durch Betätigung der entsprechenden Buttons in oder gegen den Uhrzeigersinn und gibt die Ausrichtung der im Bild ersichtlichen unteren Seite A an. Die ebenfalls im Bild dargestellte Windrose wird entsprechend gedreht angezeigt.

Die Himmelsrichtung ist in den vorgegebenen Schritten von 45° einzugeben. Wählen Sie bitte die Himmelsrichtung mit der geringsten Abweichung.

Im Folgenden wird der Fall erläutert, in dem das Haupthaus einen Anbau enthält bzw. an ein Nachbarhaus grenzt. Ist dies nicht der Fall, so fallen die entsprechenden Angaben weg.

Die Berührungsfläche zwischen Haupthaus und Anbau wird durch die runde Schaltflächen ausgewählt und im Grundriss maßstabsgetreu grün dargestellt. Diese Schaltflächen werden vorbelegt und können durch Anwahl anders belegt werden. Geht die Berührungsfläche nicht über die gesamte Fläche, so ist die freie Fläche als Versatz gekennzeichnet. Der Versatz ist immer im Bezug auf die kleinere Seite zu sehen. Ist der Versatz nicht auf der Seite, wie er auf der Skizze dargestellt ist, sondern an der gegenüberliegenden, so kann man durch Eingabe eines negativen Wertes die Seite wechseln.

Berührungsflächen zu benachbarten Gebäuden werden grün dargestellt und sind je nach Voreinstellung der architektonischen Einbindung (freistehend, Eckhaus, Mittelhaus) willkürlich vorbelegt. Diese können Sie an die tatsächlichen Gegebenheiten anpassen, indem Sie die eckigen Schaltflächen entsprechend nutzen. Die Seite an der sich bereits ein Anbau befindet, kann nicht gleichzeitig als Berührungsfläche zu einem Nachbargebäude eingetragen werden. Sollten Sie diese Seite dennoch auswählen wollen, so setzten Sie bitte zunächst den Anbau an eine andere Seite.

Sie können die Berührungsflächen auch direkt im Grundriss bearbeiten. Es gilt:

  • Einfachklick mit linker Maustaste: Berührungsfläche zu Nachbarhaus
  • Doppelklick mit linker Maustaste: Berührungsfläche zu Anbau bzw. Haupthaus
  • Einfachklick mit rechter Maustaste: Versatz ändern

Hausdaten

Dach

Je nach ausgewählter Dachform erhalten Sie hier unterschiedliche Eingabefelder zu dem entsprechenden Dach.

Die durch Eingabe eines Drempels vergrößerte Hüllfläche wird programmintern als Außenwand betrachtet.

Ein Dachgeschoss kann erst dann als beheizt angegeben werden, wenn die Dachkonstruktion eine lichte Raumhöhe von mindestens 2,3 m zulässt.

Dachform

Wählen Sie hier bitte die Dachform an, die dem Haus entspricht.

Folgende Dachformen stehen zur Auswahl:

  • Satteldach
  • Walmdach
  • Krüppelwalmdach
  • Pultdach
  • Flachdach

Dachneigung

Geben Sie hier die Dachneigung an. Sie haben die Möglichkeit, über einen Bauteilneigungsassistenten aufzurufen.

Giebelneigung

Bei Walm- und Krüppelwalmdächern gehört ein Teil des Giebels zum Dach. Hier kann die Neigung des Giebels eingegeben werden. Sie haben die Möglichkeit, über  einen Bauteilneigungsassistenten aufzurufen.

Ist das Dach beheizt, so kann unterschieden werden, ob das Dach komplett oder nur teilbeheizt ist. Die Teilbeheizung des Dachs kann mit einem vereinfachten Ansatz wahlweise über Angabe des prozentualen Anteils bzw. über die effektive lichte Raumhöhe des Geschoss angegeben werden. Für eine exakte Berechnung müssen die Angaben in der detaillierten Erfassung vorgenommen werden. Bei der Teilbeheizung kann in Abhängigkeit von der Gesamthöhe des Dachs und der lichten Raumhöhe die Anzahl der Geschosse geändert werden.

Dachgauben

Hier können Sie angeben, falls Dachgauben berücksichtigt werden sollen. Geben Sie bitte dazu die Anzahl der Dachgauben sowie die mittlere Gaubenbreite an. Es erfolgt ein Zuschlag auf den Transmissionswärmeverlust pro Gaubenseitenwand und eine Erhöhung des beheizten Volumens in Abhängigkeit von der Gaubenbreite. Dieser Zuschlag basiiert auf der EnEV 2007.

Korpus

Geben Sie hier lichte Raumhöhe (Geschosshöhe - 20 cm) und Geschosszahl an.

Bitte beachten: 1. Vollgeschoss = Erdgeschoss (in der Regel)

Keller

Ist der Keller beheizt, so sind die lichte Kellerhöhe und der Anteil des Kellerbereiches, der in das Erdreich ragt, anzugeben. Ein Anteil mit mehr als 100 % ist nicht zulässig. Bei einer Aussenwand gegen Erdreich sind die Transmissionsverluste geringer als bei einer Aussenwand gegen Luft. Dies wird bei der Wärmebedarfsberechnung durch einen Reduktionsfaktor für Wand gegen Erdreich berücksichtigt. Ist das Gebäude nicht unterkellert, kann dies ausgewählt werden.

Ist der Keller unbeheizt, können innenliegende Kellerabgänge berücksichtigt werden. Geben Sie dazu bitte die Anzahl der Kellerabgänge ein. Es erfolgt ein Zuschlag auf den Transmissionsverlust und eine Erhöhung des beheizten Volumens pro Kellerabgang.

Note
titleHinweis
Bei der Berechnung der Gebäudegeometrie werden 20 cm Deckendicke berücksichtigt.

Wohnfläche

An dieser Stelle werden drei Flächenbezeichnungen angezeigt

  • beheizbare Wohnfläche (nur informativ, es wird mit der Nutzfläche An gerechnet)
  • Nutzfläche nach EnEV An (0,32 x Ve (beheiztes Volumen))
  • beheiztes Volumen Ve

Fenster-Wand

Die Außenwand-Verglasung muss für jede Gebäudeseite separat erfasst werden, da die Ausrichtung der Verglasung zur Berechnung der solaren Wärmegewinne zu berücksichtigen ist. Für die solaren Wärmegewinne werden die Fenster mit 90° Neigung angenommen.

Je nach Baujahr werden vom Programm entweder Einfach-, Doppel- oder Wärmeschutzverglasung in Abhängigkeit zur Größe der freiliegenden Bauteilfläche vorbelegt.

Die Vorbelegung erfolgt nach folgender Formel:

Fläche der Außenwandverglasung = 1/5 (20,0) der Wohnfläche für die EnEV-Berechnungsverfahren und 1/8 (12,5 %) der Wohnfläche. Diese Werte können von Ihnen geändert werden.

Durch Klick auf die entsprechende Fläche können Sie alle Fenster auf einmal auf eine Verglasungsart umstellen.

Durch Klick auf das oder Doppelklick auf die zu erfassende Fläche, öffnet sich ein Berechnungsmodul in dem verschiedene Fensterformen erfasst und berechnet werden können.


Hier können Sie verschiedene vorgegebene Formen benutzen, um die Fläche zu berechnen. Geben Sie hierzu in der entsprechenden Zeile die erforderlichen Daten ein.

Sie können aber auch die vom Programm vorgeschlagenen Standardwerte wiederherstellen.

Zusätzlich können hier Rollladenkästen und Heizkörpernischen erfasst werden. Es sind nur innenliegende, in die Wand über dem Fenster eingebaute, Rollladenkästen anzugeben, sie werden mit 10 % der Fensterfläche berücksichtigt. Für die Heizkörpernischen werden 50 % der Fensterfläche angesetzt.

Fenster-Dach

Daten zur Dachverglasung können nur eingegeben werden, wenn das Dach beheizt ist.

Die Dachverglasung ist je nach Dachform und Grundrissformen in unterschiedliche Segmente aufgeteilt, so dass hier eine Eingabe in die in Frage kommenden Segmente erforderlich ist.

Das Programm belegt automatisch 5% der Dachfläche als Verglasungsfläche vor. Die in dieser Maske eingetragenen Fenster haben als Dachneigung 45° vorgegeben, werden also als Dachflächenfenster betrachtet (auch für die solaren Wärmegewinne). Wollen Sie Gaubenfenster erfassen, so sind diese unter Außenwandverglasung oder in der Hüllfläche zu erfassen.

Über oder einen Doppelklick auf die zu erfassende Fläche, öffnet sich ein Berechnungsmodul in dem verschiedene Fensterformen erfasst und berechnet werden können.

Je nach Baujahr werden vom Programm entweder Einfach-, Doppel- oder Wärmeschutzverglasung gewählt. Durch Klick auf die entsprechende Fläche können Sie alle Fenster auf einmal auf eine Verglasungsart umstellen.

Sie können aber auch die vom Programm vorgeschlagenen Standardwerte wiederherstellen.

Ergebnisse

Als zusätzliche Information können auf der Ergebnisseite die Flächen- und Volumenanteile für Haupthaus und Anbau abgerufen werden.

Neben den Einzelangaben zu Haupthaus oder Anbau können im Gesamtergebnis die Daten für beide Bauten abgelesen werden.

Parameter

Je nach Rechenverfahren lassen sich in dieser Rubrik weitere Gebäudeparameter hinterlegen.

DIN 4108-6 bitte lesen Sie hier weiter

DIN 18599 Wohngebäude bitte lesen Sie hier weiter

Bauteile

U-Werte

In diesem Abschnitt werden die U-Werte für die einzelnen Gebäudeteile angezeigt. Die U-Werte aus der gewählten Typologie lassen sich über Gebäude-Typologie ändern. Falls notwendig, kann auch der Schichtaufbau des Bauteils detailliert hinterlegt werden. Es stehen außerdem fertige Bauteile aus einem Katalog zur Verfügung.

Tip
titleHott-Tipp

s. dazu auch Hilfe zum Schichtaufbau

Wurden am Gebäude bereits Dämmungen durchgeführt, so können Sie Dämmung vorhanden auswählen. Die Dämmdicke wird automatisch mit 4 cm vorbelegt. Ggf. sind diese Angaben anzupassen. Die vorhandene Dämmung wieder zu entfernen ist möglich, indem Sie die Dicke aus dem Feld löschen. Es wird eine WLG von 035 angesetzt. Falls Sie die Dämmung mit einer anderen WLG berechnen möchten, ist ein Wechsel in die detaillierte Erfassung notwendig.

Der daraus resultierende U-Wert wird in der rechten Spalte angezeigt. Bitte beachten Sie, dass diese Dämmung nicht mit den Dämmmaßnahmen zu verwechseln ist, die Sie Ihrem Kunden vorschlagen möchten, diese werden im Abschnitt Gebäudesanierungen behandelt.

Ergebnisse (nur DIN 4108-6)

In der Ergebnisübersicht sind alle relevanten Daten nach Eingabe der Werte zum Berechnen des Gebäudeheizwärmebedarfs abzulesen. Die in blau geschriebenen Werte gelten jeweils für den aufgerufenen Gebäudeteil (Haupthaus oder Anbau). Die Gesamtergebnisse sind in den weiß hinterlegten Kästen zu sehen. Dabei werden beim Monatsbilanzverfahren die Wärmebedarf, die Wärmeverluste- und gewinne monatsweise graphisch dargestellt.