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Im Bereich der Anlagentechnik werden alle relevanten Informationen zur Heizungstechnik erfasst (Heizung, Warmwasser, Solaranlage und Lüftungsanlagen)

Wählen Sie einen Thema oder verwenden Sie die Live-Suche.



Detaillierte Erfassung


Zu Beginn ist sowohl bei der Heizungserfassung noch keine Vorbelegung vorhanden. Je nach Konditionierung der Zonen können Sie im Bereich der Anlagentechnik die Angaben tätigen für:

  • Heizung
  • Warmwasser
  • Lüftung
  • Kühlung
     

Über einen Doppelklick auf ??? Erfassung fehlt ! kann der offene Bereich angelegt werden

Heizungsbereich

Beim Start der Erfassung werden alle Zonen mit einem offenen Bedarf zur Heizung, d.h. mit Konditionierung Heizung bzw. Lüftungsanlage mit Heizung, angezeigt. Es kann wahlweise ein
Heizungsbereich für alle unversorgten Bereiche über den Button "anlegen" bzw. nur für eine ausgewählte Zone über den Button "alle anlegen" (sofern mehrere Zonen vorhanden sind) angelegt werden.

Aus der Liste kann direkt das gewünschte Anlagensystem angelegt werden. Über den Scrollbalken lässt sich die Liste nach unten schieben, dort können dann auch dezentrale Bereiche angelegt werden.

Das Anlegen eines neuen Heizungsbereichs umfasst den Wärmeerzeuger, die Übergabe / Verteilung und die Ergebnisdarstellung

Wurde bereits ein Heizungsbereich erfasst und soll ein noch offener Bedarf gedeckt werden, so wird unterschieden zwischen dem Anlegen einer neuen Übergabekomponente im aktuellen Heizkreis, einer neuen Verteilleitung am aktuellen Erzeuger und eines komplett neuen Heizungsbereichs mit Wärmeerzeuger, Verteilleitung und Übergabekomponente.

Der linkte Teil der Eingabemaske stellt den Navigator dar. Hier werden die einzelnen Heizungsbereiche (getrennt durch eine horizontale Linie) und deren Heizkreise (getrennt durch eine vertikale Linie) sowie die Wärmeerzeuger dargestellt. Jeder Heizkreis ist gegliedert in die Übergabe an eine Zone mit dem prozentualen Anteil, der Verteilung mit den zugehörigen Übergaben und den Wärmeerzeugern. Eine Besonderheit stellt hier die Wärmebedarfsdeckung des Heizregisters einer Lüftungsanlage [L] und die Wärmebedarfsdeckung des  Erzeugers der Kälteanlage dar. Hier erfolgt die Übergabe an einen Erzeuger bzw. Erzeugerkreis. Der rechte Teil dient der Darstellung der Wärmeerzeuger, der Übergabe / Verteilung und der Ergebnisse für den gewählten Heizkreis.

Nachdem der Bereich angelegt wurde, können Sie den Heizungsbereich anschließend detailliert bearbeiten und auf Ihre Bedürfnisse weiter anpassen. Eine weitere Unterscheidung, wenn z.B. mehrere Wärmeerzeuger im Gebäude vorhanden sind können Sie nachträglich vornehmen.

Das Anlegen des Warmwasserbereichs und der anderen Bereiche wie Lüftung und Kühlung (je nach Konditionierung des Gebäudes) funktioniert nach demselben Prinzip.

Wärmeerzeuger

Über das Dropdown Menü können Sie den Wärmeerzeuger auswählen/ändern.

Abhängig vom aktuellen Wärmeerzeuger stehen verschiedene Brennstoffe zur Auswahl.

Für die Bestimmung der Umgebungstemperatur, die für die Bestimmung der Wärmeverluste benötigt wird, ist die Angabe des Aufstellorts wichtig. Folgende Einträge sind möglich:

  • im beheizten Gebäudebereich (pauschal)
  • in Zone
  • in keiner Zone - im Unbeheizten
  • in keiner Zone - im beheizten

Die Unterscheidung "im beheizten" und "im unbeheizten" wird hierbei für die Bestimmung der Höhe der anfallenden Wärmeverluste benötigt (13°C bzw. 20°C Umgebungstemperatur innerhalb der Heizperiode) – diese fließen jedoch in keiner Zone als Wärmequelle in die Energiebilanz ein.

Eine zentrale Eigenschaft des Erzeugers ist seine Nennleistung QN. Sie wird zuerst mit einem Standardwert belegt, kann aber jederzeit individuell angegeben werden.

Mit dem Button  wird der individuelle Wert wieder auf den errechneten Standardwert zurückgesetzt. Die Bestimmung der Nennleistung erfolgt nach DIN 18599-5.

Über die Schaltfläche "weitere Daten" zum jeweiligen Wärmeerzeuger können die Wärmeerzeugerdaten individuell angepasst werden.

Es gibt je nach gewähltem Wärmeerzeuger Detaildaten zur Eingabe.

Je nach Wärmeerzeuger können ebenfalls Herstellerdaten aus dem Katalog ausgewählt werden.

Das Löschen der Wärmeerzeuger erfolgt über die Schaltfläche oder

Heizungs-Pufferspeicher

Der Heizungs-Pufferspeicher kann über einen Haken aktiviert/deaktiviert werden

Über "weitere Daten" können die Daten des Speichers weiter angepasst werden

BHKW/KWK-Anlage

BHKW/KWK-Anlagen werden nach DIN 18599-9 berechnet. Über die Schaltfläche "weitere Daten" können die Daten der Anlage hinterlegt werden.

Nach DIN 18599-9 wird anhand der Daten wie z.B. Leistung Wärmeproduktion, Stromproduktion, Nutzungsgrad ein entsprechender Primärenergiefaktor und Deckungsanteil in Verbindung mit dem Spitzenlasterzeuger errechnet. Der hier errechnete fp (Primärenergiefaktor) wird für die Berechnung der KWK-Anlage herangezogen.

Info

Sie haben die Möglichkeit unter Programmkonstanten/Brennstoffdaten EnEV den Primärenergiefaktor für den Brennstoff anzupassen, dieser wirkt sich direkt auf die Ermittlung des Primärenergiefaktor aus.

Wärmepumpen

Im Bereich der DIN 18599 können zwischen verschiedenen Typen unterschieden werden.

  • Sole-Wasser
  • Wasser-Wasser
  • Luft-Wasser
  • Luft-Luft (nur für Heizung auswählbar)
  • Sorptions-Gaswärmepumpe
  • Gasmotorangetriebene Wärmepumpe

Über die Schaltfläche "weitere Daten" können die spezifischen Leistungsdaten der Wärmepumpe hinterlegt werden. Auch hier gibt es die Möglichkeit Daten aus dem Katalog auszuwählen, sofern diese hinterlegt sind.

Solaranlage/PV-Anlage

Solaranlage

Nach DIN 18599-5 können Solaranlagen in der Berechnung berücksichtigt werden. Diese können entweder als solare Kombianlagen (Heizung-/und Warmwasser) oder nur für die solare Warmwassererzeugung genutzt werden. Die Eingabe einer reinen solaren Heizungsunterstützung ist nach DIN 18599-5 nicht möglich. Eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum korrekten Anlegen und verknüpfen einer Solaranlage sehen Sie im nächsten Hott-Tipp

Über die Schaltfläche "weitere Daten" können die Daten der Solaranlage hinterlegt werden

In dieser Maske werden die spezifischen Daten der Solaranlage hinterlegt.

  • Die Kollektorfläche m² (Apertur)
  • Ausrichtung des Kollektorfeldes (Winkel der Abweichung von der Südausrichtung 0° (z.B. -90° Osten)
  • Neigung des Kollektorfeldes (Azimut, 0° entspricht der horizontalen Ausrichtung)
  • Konversionsfaktor

  • Wärmeverlustkoeffizient 1 und 2

  • Einstrahlwinkelkorrekturfaktor

  • Effektive Wärmekapazität

Aus dem hinterlegten Daten resultiert ein Deckungsanteil zur solaren Unterstützung. Über die Schaltfläche "Solarertrag" können Daten auch Daten aus der Solarsimulation GetSolar übernommen werden.

Hott-Tipp

s. auch FAQ Einlesen von GetSolar Simulationsdaten (letztes Video)

PV-Anlage

Unter Ergebnisse – Übersicht/Ausgabe – Übersicht lässt sich der „EnEV“-Button anwählen. Im folgenden Fenster „EnEV-Anforderungen / Energielabel“ lässt sich die Eingabe von Strom aus PV-Anlagen aktivieren.


Dort kann der Ertrag der PV-Anlage nach § 9 (Abs.5) direkt hinterlegt oder der Etrag der PV-Anlage nach DIN 18599-9 berechnet werden.

Weitere Anlagensysteme (z.B. Brennstoffzellen,Infrarotheizungen)


Hott-Tipp

Für die Eingabe weiterer Anlagensysteme wie z.B. Brennstoffzellen oder Infrarotheizungen finden Sie in unserem FAQ-Bereich weitere Informationen

Übergabe/Verteilung

Bei der Übergabe/Verteilung können folgende Eingaben getätigt werden:

  • Der Anteil der versorgten Zone
  • Übergabekomponenten wie z.B. Heizkörper, Fußbodenheizung etc.
  • Regelung
  • Angaben zur den Auslegungstemperaturen
  • Angaben zum Rohrnetz und zur Pumpe

Aufteilen von Bereichen/mehrere Übergabekomponenten

Wenn im Gebäude mehrere Übergabekomponenten (Heizkörper und Fußbodenheizung) vorliegen oder mehrere Wärmeerzeuger, kann dies über die Angabe "Zone wird versorgt zu" berücksichtigt werden. Die Bereiche können so prozentual aufgeteilt werden.

Ein Bereich muss immer zu 100% gedeckt werden, passen Sie diese Angabe an, erhalten Sie den Rest als "offenen Bedarf" und können diesen neu zu ordnen

Beim Anlegen erhalten Sie drei Optionen den Bereich zu definieren

  • neue Übergabe im aktuellen Heizkreis (hier können Sie eine andere Übergabekomponente wählen und andere Systemtemperaturen für diesen Bereich)
  • neue Verteilung am aktuellen Erzeuger
  • komplett neuer Heizungsbereich (hier können Sie einen weiteren Wärmeerzeuger hinzufügen der prozentual abgestimmt ist)

Rohrnetz

Für die Bestimmung der Standard-Leitungslängen ist die Gebäudegeometrie ausschlaggebend, die Sie unten im Fenster angeben können.

Bei der Rohrnetzart kann zwischen Einrohrheizung und Zweirohrheizung ausgewählt werden. Für das jeweilige Leitungsstück kann eine von der Standardbezeichnung abweichende Bezeichnung eingegeben werden.

Es stehen 3 Typen der Leitungen zur Auswahl:

  •  Anbinde-Leitung
  • Strang-Leitung
  • Verteilungs-Leitung.

Für die Ermittlung der Umgebungstemperatur sind Angaben zur Lage der Leitungen notwendig:

  • im beheizten Gebäudebereich (pauschal)
  • in Zone
  • in keiner Zone - im Unbeheizten
  • in keiner Zone - im beheizten

Über die Lage wird die Umgebungstemperatur festgelegt, woraus sich die Höhe des Wärmeverlustes ergibt. Die Unterscheidung "im beheizten" und "im unbeheizten"; legt die Umgebungstemperatur von 13°C bzw. 20°C innerhalb der Heizperiode fest) – die damit bestimmten Wärmeverluste fließen jedoch in keiner Zone als Wärmequelle in die Energiebilanz ein. Ist die Leitung innerhalb einer der bilanzierten Zonen verlegt, so wird der Wärmeverlust als Wärmequelle in der jeweiligen Zonenbilanz berücksichtigt, wodurch der Heizwärmebedarf für diese Zone reduziert wird. D.h. über diese Rückwirkung auf die Zone wird ein Teil des Verteilungsverlustes gar nicht als Verlust bewertet, sondern geht quasi als "Wärmegutschrift" wieder in die Gesamtbilanz ein. In der DIN 18599-Berechnung ergibt sich dieser Anteil aus dem Nutzungsgrad der Wärmegewinne, der sich wiederum aus dem Verhältnis aller Senken und aller Quellen einer Zone ergibt. Zur Vereinfachung der Erfassung erhalten die Verteilleitungen die Vorbelegung "in keiner Zone – im unbeheizten" - die Strang- und Anbindeleitungen die Vorbelegung "in Zone(n)", mit der Zuordnung aller Zonen, die von der jeweiligen Heizungsverteilung versorgt werden. Bei den Anbindeleitungen sollte durch diese automatische Zuordnung in der Regel keine manuelle Nachbearbeitung mehr notwendig sein – bei den anderen Leitungstypen sollte die Zonen-Zuordnung überprüft und ggf. durch
Hinzunahme bzw. Wegnahme einzelner Zonen an den real vorliegenden Fall angepasst werden. Für die manuelle Zuordnung zu den Zonen gibt es einen neuen Erfassungsdialog, über den die gewünschten Zonen einfach durch Setzen bzw. Entfernen eines Auswahlhäkchens in einer Übersichtsliste ausgewählt werden können. Bei Erhöhung bzw. Erniedrigung der Anzahl der gleichen Bereiche erfolgt automatisch eine gleichmäßige Aufteilung der Gesamtfläche auf die Anzahl der Bereiche.

Für die Dämmung der Leitungen wird automatisch, in Abhängigkeit vom Baujahr des Gebäudes, vorbelegt. Auch dieser Wert kann individuell angepasst werden. Die Auswahl aus vorgegebenen Werten ist über die Schaltfläche möglich

Pumpe

Für die jeweilige Pumpe kann eine von der Standardbezeichnung abweichende Bezeichnung eingegeben werden. Die Leistung der verwendeten Pumpe kann explizit angegeben werden, oder es wird der errechnete Standardwert der Norm herangezogen. Der Standardwert kann über den Button wieder hergestellt werden. Wird der Standardwert für die Pumpenleistung verwendet, muss die Auslegungsart der Heizungspumpe angegeben werden. Es kann zwischen bedarfsausgelegt und überdimensioniert unterschieden werden.
Bitte geben Sie an, ob die Pumpe leistungsgeregelt ist. Für eine Leistungsregelung der Pumpe stehen folgende Möglichkeiten zu Auswahl:

  •  ungeregelt
  • geregelt - delta-p konstant
  • geregelt - delta-p variabel

Über die Eigenschaft Absenkung außerhalb der Nutzungszeit wird angegeben, ob bei der Pumpe eine intermittierende Betriebsweise vorliegt. Eine intermittierende Betriebsweise der Pumpe liegt vor, wenn die Pumpe außerhalb der Nutzungszeit mit eingeschränkter Leistung betrieben oder abgeschaltet wird. Zusätzlich kann angegeben werden, ob ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde.

Überströmventile werden eingesetzt zur Sicherstellung einer Mindestdurchlaufwassermenge am Wärmeerzeuger bzw. zur Begrenzung der Druckdifferenz am Verbraucher. Die jeweilige Funktion des Überströmventils ergibt sich dabei aus dem Zusammenwirken von Anlagendruckverlust, Pumpenkennlinie und Ansprechdruck des Ventils. Der minimale Volumenstrom im Auslegungspunkt Vmin kann hier über die Angabe eines prozentualen Volumenstroms des Verbraucherkreises angegeben werden. Für die Bestimmung der maximalen Leitungslänge wird standardmäßig die Gebäudegeometrie herangezogen. Eine direkte Eingabe ist aber jederzeit möglich. Eine genauere Gebäudegeometrie kann über den Button ermittelt werden. Dann öffnet sich die folgende Eingabemaske.

Ergebnisse

Hier werden die Teilergebnisse des Wärmebedarfs Qh,b , der Übergabe Qh,ce, der Verteilung Qh,d, der Speicherung Qh,s und Erzeugung Qh,g aufsummiert. Die Endenergie Qh,f wird monatsweise für die gewählte Heizungsanlage, Heiz- und Kühlregister in einer Grafik dargestellt.


Warmwasser


Die Eingabemaske für das Trinkwarmwasser ist identisch mit der Eingabemaske für die Heizung. Unterschiede gibt es bei den Wärmeerzeugertypen. Für die Trinkwarmwassererzeugung stehen folgende Wärmeerzeugertypen zu Auswahl:

Die weiteren Daten zum jeweiligen Wärmeerzeuger werden wie bei der Heizung in einem eigenen Fenster eingegeben. Die Bedienung und die für die Erfassung relevanten Daten der Übergabe / Verteilung sowie der Wärmeerzeuger ist dem Heizungsbereich zu entnehmen. Ebenso gilt dies wie Bereiche aufgeteilt werden können.

Hott-Tipp

Wenn im Gebäude mehrere (identische) dezentrale Geräte integriert sind, ist es ausreichend die Gesamtnennleistung zu hinterlegen. Es ist nicht notwendig, alle Geräte einzeln einzugeben und den Warmwasserbereich aufzuteilen.

Kühlung

Die Erfassung eines Kälteerzeugers beginnt mit der Auswahl der Art des Kälteerzeugers. Auch hier können Sie über einen Doppelklick auf ??? Erfassung fehlt ! den offene Bereich anlegen.

Beim Start der Erfassung werden alle Zonen mit einem offenen Bedarf zur Kühlung angezeigt. Es kann wahlweise ein Kühlungsbereich für alle unversorgten Bereiche über den Button "anlegen" bzw. nur für eine ausgewählte Zone über den Button "alle anlegen" (sofern mehrere Zonen vorhanden sind) angelegt wurden.

Hier kann die gewünscht Anlage angegeben werden. Entsprechend der Norm gibt es nur eine Unterteilung in Raumklimasysteme, Kompressions- und Absorptionskälteanlagen.
Hier können jetzt zusätzlich weitere Voreinstellungen vorgenommen werden. Anschließend müssen die weiteren Daten zum Kälteerzeuger angepasst werden.

Hott-Tipp

s. auch FAQ für indirekte Verdungstungskühlung und Kühlung - VRF- Systeme


es stehen folgende Art der Kälteerzeugungen zur Verfügung

Raumklimasystem (dezentral)

  • Kompaktklimageräte
  • Split-Systeme
  • Multi-Split-Systeme
  • VRF-Systeme (var. Kältemittelmassestrom)

Kompressionskälteanlagen und Ab-/Adsorptionskälteanlagen

  • Kompressionskälteanlagen
  • Ab-/Adsorptionskälteanlagen
  • Geothermische Kühlung - Grundwasser
  • Geothermische Kühlung - Erdsonden

Die weiteren Daten zum jeweiligen Kälteerzeuger werden in einem eigenen Fenster eingegeben. Der Aufruf erfolgt über den Button weitere Daten.

Es gibt Detaildaten zu Raumklimasystemen, Absorptions- und Kompressionskältemaschinen.

Entsprechend dem gewählten Kälteerzeugungssystem besteht die Möglichkeit eine Primär- und Rückkühlkreispumpe zu konfigurieren. Wird die jeweilige Check-Box aktiv gesetzt, wird eine Pumpe angelegt und mit Standardwerten konfiguriert. Eine individuelle Konfiguration der Pumpe erfolgt wieder in einem separaten Fenster.

auch die Berücksichtigung von Eisspeichern ist in diesem Fenster möglich.

Die jeweilige Auslegungstemperatur des Kreises kann aus vorgegebenen Werten ausgewählt bzw. frei eingeben werden.

Für die Auslegungstemperaturen des Primärkreises stehen folgende Einträge zur Auswahl:

  •  6/12°C
  •  14/18°C
  •  freie Eingabe

Für die Auslegungstemperaturen des Rückkühlkreises stehen folgende Einträge zur Auswahl:

  •  27/33°C - Verdunstungsrückkühler
  •  40/45°C - Trockenrückkühler
  •  freie Eingabe

Bei der freien Eingabe können Vorlauf- und Rücklauftemperatur direkt eingegeben werden.

Ab-/Adsorptionskälteanlagen

Die Berechnung des Endenergiebedarfes der Kälteerzeugung erfolgt anhand spezifischer system- und nutzungsabhängiger Kennwerte. Diese berechneten Kennwerte sind in DIN 18599-7 zusammengefasst.

Für die Temperatur der Heizmedien stehen folgende Einträge zur Auswahl:

  •  70/60°C - Warmwasser ← Heizungsteil
  •  80/70°C - Warmwasser ← Heizungsteil
  •  90/75°C - Warmwasser ← Heizungsteil
  • 110/95°C - Dampf
  • 130/110°C - Dampf
  • 170/155°C - Dampf 0,6 bis 0,8 Mpa
  • freie Eingabe

Bei der freien Eingabe kann die Eintritts- und die Austrittstemperatur individuell eingegeben werden.

Hinweis

Eine Absorptionskältemaschine braucht eine Wärmezufuhr/-erzeugung. Bei Auswahl von Warmwasser ← Heizungsteil erfolgt die Wärmebedarfsdeckung dieser Kälteanlage und Übergabe an diese Kälteanlage im Heizungsteil.

Für die Dampferzeugung sind folgende Arten möglich:

  • elektrische Elektroden- oder Widerstandsheizung - Rohwasser
  • gasbefeuert - Rohwasser (brennwertbezogen)
  • Ölbefeuert - Rohwasser (brennwertbezogen) 1,45
  • Ferndampf ohne Mantelheizung (brennwertbezogen)
  • Ferndampf mit Mantelheizung (brennwertbezogen)


Weiterhin können Kennwerte aus externer Bestimmung - Fernkälteversorger hinterlegt werden

Das Nennwärmeverhältnis ζ ist das Verhältnis aus Nennkälteleistung (Nutzen) und zugeführter Nennheizwärmeleistung (Aufwand) für Absorptionskältemaschinen (siehe DIN V 18599-7  Der mittlere Teillastfaktor PLVav wird aus DIN V 18599-7 übernommen. Der Teillastfaktor ist dabei abhängig von der Nutzungsart (entspricht den Nutzungsprofilen nach DIN V 18599-10, der Art des Kältesystems und ggf. der Art der Kühlwasserregelung

Raumklimasystem

Als Raumklimasystem stehen folgende Typen zur Auswahl:

  • Kompaktklimageräte (Fenster oder Wand)
  • Split-Systeme
  • Multi-Split-Systeme
  • VRF-Systeme (var. Kältemittelmassestrom)

Für die Art der Teillastregelung stehen für Raumklimasysteme folgende Einträge zur Auswahl:

  • Zweipunktregelung für Einzonensystem taktend (EIN/AUS-Betrieb)
  • Zweipunktregelung für Mehrzonensystem taktend (gegebenenfalls mit Schadraumzuschaltung oder Zylinderabschaltung)
  • Stetige Regelung für Einzonensysteme frequenzgeregelt/taktend, mit elektronischem Expansionsventil (Inverterregelung)
  • Stetige Regelung für Mehrzonensysteme frequenzgeregelt/taktend, mit elektronischem Expansionsventil (Inverterregelung)

Für direkte Systeme (direktverdampfende Anlagen) dient die Verdampfungstemperatur als Auslegungstemperatur. Ihr Wertebereich liegt zwischen 0 und 8°C.

Weiterhin können Kennwerte aus externer Bestimmung - Fernkälteversorger hinterlegt werden

Die Nennkälteleistungszahl EER ist für Raumklimageräte ein systemabhängiger Standardwert nach DIN 18599-7

Der mittlere Teillastfaktor PLVav wird aus DIN V 18599-7 übernommen. Der Teillastfaktor ist dabei abhängig von der Nutzungsart (entspricht den Nutzungsprofilen nach DIN V 18599-10, der Art des Kältesystems und ggf. der Art der Kühlwasserregelung

Kompressionskältemaschinen

Bei Kompressionskältemaschinen wird zwischen Luft- und Wasserkühlung unterschieden.

Luftgekühlte Kompressionskältemaschinen


Für Luftgekühlte Kompressionskältemaschinen können folgende Verdichter ausgewählt werden:

  • Kolben- und Scrollverdichter (10-1500 kW)
  • Schraubenverdichter (200-2000 kW)
  • Turboverdichter (500-8000 kW)

Abhängig von der Art des Verdichters müssen ggf. weitere Eingaben zur Teillastregelung vorgenommen werden. Es stehen folgende Einträge zur Auswahl:

  • Zweipunktregelung taktend mit Pufferspeicher (EIN/AUS-Betrieb)
  • mehrstufig schaltbar (mindestens vier Schaltstufen als Verdichterverbund)

Für die Kältemittel stehen folgende Einträge zur Auswahl:

  • R134a - oder unbekannt
  • R407C
  • R410A
  • R22 - nur Altanlagen

Ist das Kältemittel nicht bekannt, ist das Kältemittel R134a zu verwenden. Das Kältemittel R22 ist nur noch für Bestandsanlagen auszuwählen.

Die Nennkälteleistungszahl EER ist für Raumklimageräte ein systemabhängiger Standardwert nach DIN 18599-7

Der mittlere Teillastfaktor PLVav wird aus DIN V 18599-7 übernommen. Der Teillastfaktor ist dabei abhängig von der Nutzungsart (entspricht den Nutzungsprofilen nach DIN V 18599-10, der Art des Kältesystems und ggf. der Art der Kühlwasserregelung.

Wassergekühlte Kompressionskältemaschinen

Für Wassergekühlte Kompressionskältemaschinen können folgende Verdichter ausgewählt werden:

  • Kolben- und Scrollverdichter (10-1500 kW)
  • Schraubenverdichter (200-2000 kW)
  • Turboverdichter (500-8000 kW)

Abhängig von der Art des Verdichters müssen ggf. weitere Eingaben zur Teillastregelung vorgenommen werden. Es stehen folgende Einträge zur Auswahl:

  • Zweipunktregelung taktend mit Pufferspeicher (EIN/AUS-Betrieb)
  • mehrstufig schaltbar (mindestens vier Schaltstufen als Verdichterverbund)
  • Zylinderabschaltung
  • Heißgasbypassregelung

Für die Kältemittel stehen folgende Einträge zur Auswahl:

  • R134a - oder unbekannt
  • R407C
  • R410A
  • R22 - nur Altanlagen

Ist das Kältemittel nicht bekannt, ist das Kältemittel R134a zu verwenden. Das Kältemittel R22 ist nur noch für Bestandsanlagen auszuwählen.

Beim Kaltwassereinlass kann zwischen folgenden Angaben unterschieden werden:

  • konstant
  • variabel

Beim Rückkühlkreis kann zwischen folgenden Angaben unterschieden werden:

  • geschlossener Kreislauf
  • offener Kreislauf

Bei der Bauart des Rückkühlers kann zwischen folgenden Angaben unterschieden werden:

  • ohne Zusatzschalldämpfer (Axialventilator)
  • mit Zusatzschalldämpfer (Radialventilator)

Weiterhin können Kennwerte aus externer Bestimmung - Fernkälteversorger hinterlegt werden.

Die Nennkälteleistungszahl EER ist für Raumklimageräte ein systemabhängiger Standardwert nach DIN 18599-7

Der mittlere Teillastfaktor PLVav wird aus DIN V 18599-7 übernommen. Der Teillastfaktor ist dabei abhängig von der Nutzungsart (entspricht den Nutzungsprofilen nach DIN V 18599-10, der Art des Kältesystems und ggf. der Art der Kühlwasserregelung.

Übergabe/Verteilung

Der obere Bereich ist der Übergabe vorbehalten. Die Bindung des Kühlungskreises (Übergabe an die Zone) erfolgt über die Angabe der versorgten Zone. Hier wird die Art der Übergabe an die Zone festgelegt z.B. Ventilatoren, Deckengeräte. eine Aufteilung bei verschiedenen Übergaben ist über die Angabe "Zone wird versorgt zu" möglich. Diese Vorgehensweise ist identisch zum Heizungsbereich, wenn die Bereiche aufgeteilt werden sollen.

Verteilung

Eine Besonderheit im Kühlbereich stellt die Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Systemen dar. Direkte Systeme weisen kein Leitungen und Pumpen auf. Indirekte Systeme verfügen über eine Verteilung.

Für die Bewertung der Verteilung ist zuerst die Auslegungstemperatur über eine Auswahl von Standardwerten oder eine freie Eingabe anzugeben.


Folgende Einträge für die Standardwerte sind möglich:

  • 6/12°C
  • 8/14°C - z.B. Ventilatorkonvektor
  • 14/18°C - z.B. Ventilatorkonvektor/Induktion
  • 16/18°C - z.B. Kühldecke
  • 18/20°C - z.B. Bauteilaktivierung
  • freie Eingabe

Für die Kühlung müssen die Leitungslängen nicht detailliert angegeben werden, sie werden pauschal für die Verteilverluste berücksichtigt. Im Falle eines Kälteregisters [L] ist anzugeben, ob die Leitungen außerhalb des Gebäudes liegen. Die Lage der Leitungen hat wesentlich Einfluss auf die zu errechnenden Verluste.

Kühlungs - Pumpe

Für die Laufzeit, d.h. den Betriebsmodus der Pumpe sind folgende Einstellungen möglich:

  • vollautomatisierter, bedarfsgesteuerter Betrieb
  • Abschaltung Nachts, Wochenende, Monate ohne Kühlung
  • Abschaltung in Monaten ohne Kühlung
  • Ganzjähriger Betrieb der Pumpen

Für die Dimensionierung der Pumpe stehen folgende zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

  • bedarfsausgelegt
  • überdimensioniert

Für den Pumpenkreis können außerdem noch Angaben zum hydraulischen Abgleich, zur hydraulischen Entkopplung und zum Überstromventil vorgenommen werden.


Als Kälteträger wird standardmäßig Wasser verwendet. Es gibt aber noch weitere Kälteträger wie 40% Glykol. Eine abweichende Auswahl die "freie Eingabe". Sie können dann Werte zur spezifischen Wärmekapazität ccl in [kJ/kgK], zur Dichte ρ in [kg/m³] sowie die Viskosität ν in mm²/s des Kälteträgers angegeben werden.

Für die Bestimmung der maximalen Leitungslänge wird standardmäßig die doppelte Entfernung zwischen Erzeuger und Übergabe herangezogen. Eine direkte Eingabe ist aber jederzeit möglich.

Druckverluste der Komponenten im Verteilkreis

Die Werte für: das mittlere spezifische Druckgefälle in Rohrleitungen R und den Anteil Einzelwiederstände am Rohrreibungsverlust (z) sind Standardwerte nach DIN V 18599-7
Alle anderen Eingabewerte sind Erwartungswerte für Druckverluste von Komponenten in Verteilkreisen.

Ergebnisse

Hier werden die Teilergebnisse des Kühlbedarfs Qc,b , der Übergabe Qc,ce, der Verteilung Qc,d, der Speicherung Qc,s und Erzeugung Qc,g summiert und die Endenergie Qc,f monatsweise dargestellt. Bei Auswahl einer Absorptionskältemaschine wird zusätzlich die thermische Energie für die Absorptionskältemaschine aufgezeigt.

Lüftung

Wird das Gebäude mit einer Lüftungsanlage konditioniert, kann diese im Bereich der Lüftung definiert und angelegt werden.

Lüftungsanlage (ohne Heiz-/Kühlfunktion) zum be-/entlüften der Zonen

Bitte definieren Sie hier, welche Art der Lüftung im Gebäude eingesetzt werden soll. Es gibt folgende Auswahlmöglichkeiten im Anlagentyp:

  • Zuluftanlage
  • Zuluftanlage - zur vollständigen Belüftung (des Außenluftwechsels)
  • Abluftanlage (z.B. in Wcs, in diesem Fall muss der notwendige Außenluftwechsel durch Infiltrations-und Fensterluftwechsel gedeckt werden)
  • Lüftungsanlage - zur teilweisen Belüftung (des Außenluftwechsels)
  • Lüftungsanlage - zur vollständigen Belüftung (des Außenluftwechsels)
  • Lüftungsanlage - zeit oder nutzungsabhängige Steuerung (die Lüftungsanlage kann über die Angabe der Betriebszeiten konfiguriert werden)

Wird das Gebäude nur be-/entlüftet (ohne Heiz-/Kühlfunktion) ist es im Bereich der Lüftung nur notwendig die technischen Daten wie z.B. Volumenströme zu hinterlegen. Weitere Daten können unter der Schaltfläche hinterlegt werden. Eine kann nur angelegt werden, wenn es eine Heiz-/Kühlfunktion gibt.

Auslegung/Ventilatoren

Hier können die weiteren Daten der Lüftungsanlage zur Berechnung hinterlegt werden. Einige Felder sind mit Standardwerten belegt. Beachten Sie die Einheiten in manchen Eingabefeldern. Bei der Eingabe Ventilatorleistung ist bekannt, spez. Leistungsaufnahme des Ventilators wird der Wert in kW/(m³/s), je Sekunde abgefragt.

Falls eine Lüftungsanlage - zeit oder nutzungsabhängige Steuerung gewählt wurde, erhalten Sie in diesem Fenster auch die Möglichkeit die Volumenströme in einer Tabelle zu hinterlegen.

Falls diese Eingabe nicht getätigt wurde, erhalten Sie in der DIN 18599 Berechnung eine entsprechende Fehlermeldung und es kann nicht weitergerechnet werden.

Weiterhin können Sie im Bereich der Lüftungsanlage hinterlegen, ob die Lüftungsanlage ein Heiz-/Kühlfunktion besitzt.

Lüftungsanlage mit Heiz-/Kühlfunktion der Zonen

Wurde im Bereich der Lüftung konfiguriert, dass die Lüftungsanlage eine Heiz-/Kühlfunktion besitzt, kann zusätzlich zu den Eingaben der Volumenströme die Lüftungsanlage über die Schaltfläche angelegt werden.

Wie auch in den zuvor bereits angelegten Bereichen erscheint der offene Warmluft/Kaltluftbedarf mit roten ??? zum Anlegen.

Über   oder

Es erscheint ein weiteres Fenster, wo die Lüftungsanlage konfiguriert und angelegt werden kann

Der angelegte Warm-/Kaltluftbedarf muss danach ggf. noch in anderen Bereichen wie z.B. Heizung verknüpft werden. Hierzu erhalten Sie ebenfalls einen Hinweis nach dem anlegen.

Ist bereits eine Lüftungsanlage vorhanden und soll ein noch offener Bedarf gedeckt werden, so wird unterschieden zwischen dem Anlegen einer neuen Anbindung der Warmluft/Kaltluft an die vorhandene Anlage (bei einem offenen Warmluftbedarf/Kaltluftbedarf), der Anbindung der Warm- und Kaltluft an die vorhandene Anlage oder einer komplett neuen Lüftungsanlage.


Sie erhalten im Heizungs-/Kühlungsbereich dann eine A/C-Einheit die an die Heizung oder Kühlung angeschlossen werden muss.

Beispiel:

Der Lüftungsbereich wurde angelegt und kann weiter konfiguriert werden in Bezug auf Wärmetauscher, Befeuchter etc.

Weitere Konfigurationsmöglichkeiten sind:

Luftkanaloberfläche an der Außenluft

Sind Teile des Luftkanalnetzes und Geräte außerhalb der thermischen Gebäudehülle (gekühlte/beheizte Zone) aufgestellt, so muss dieser Teil entsprechend der zu erwartenden Oberfläche bewertet werden. Eine Isolation mit mindestens einer Wärmezahl von 0,04 W/(m K) und 50 mm Dicke wird dabei vorausgesetzt. Diese Berücksichtigung erfolgt über die Eingabe der Luftkanaloberfläche an der Außenluft AK,A (DIN V 18599-7)

Nutzungsgrad der Übergabe

Der Nutzungsgrad der Übergabe ηvh,ce betrifft die Wärmeübergabe an den Raum - Luftführung Heizen entsprechend der DIN V 18599-7.

Spez. Energiebedarf Ventilator  

Der spezifische Energiebedarf Sekundärluftventilatoren fc,ce,aux wird für die Ermittlung des Hilfsenergieaufwand entsprechend  DIN V 18599-7 benötigt.                                                                        
Nutzungsgrad der Übergabe

Der Nutzungsgrad der Übergabe ηvc,ce betrifft die Wärmeübergabe an den Raum - Luftführung Kühlen entsprechend der DIN V 18599-7.

Wärmetauscher

Über die Check-Box Wärmetauscher kann ein Wärmetauscher zur Anlage hinzugefügt oder entfernt werden. Eine Lüftungsanlage kann alle Arten des Wärmetauschers entsprechend der DIN V 18599-7 enthalten. Die Einstellung erfolgt über die Rückwärmzahl der Wärmerückgewinnung in der Zonenverwaltung. Für die Art der Regelung stehen folgende Einträge zur Auswahl:

  • KVS ungeregelte Pumpen

  • KVS drehzahlgeregelte Pumpen

  • Rotationswärmetauscher

Die Vor- und Rücklauftemperatur wird für die Ermittlung des Volumenstroms im Auslegungspunkt benötigt.

Eine Pumpe wird über die Check-Box Verteilkreis-Pumpe angelegt, die Daten zur Verteilkreis-Pumpe können detailliert über den Button  erfasst werden.

Entsprechend der DIN 18599 kann eine Lüftungsanlage nur wahlweise einen Verdunstungs- oder Dampfbefeuchter aufweisen.

Verdunstungsbefeuchter


Für den Typ des Verdunstungsbefeuchters stehen folgende Einträge zur Auswahl:

  • Kontakt-/Rieselbefeuchter

  • Umluftsprühbefeuchter

  • Hochdruckbefeuchter

  • Hybridbefeuchter

Die Regelung ist abhängig vom Typ des Verdunstungsbefeuchters. Folgende Regelungen sind möglich (nicht alle Regelungen stehen für alle Typen zur Auswahl):

  • ungeregelt

  • Ventilregelung

  • getaktet (proportional)

  • Drehzahlregelung

Der Sollwert (Faktor der Regelung) wird für den Standardwerte der Leistung des Wasserbefeuchters entsprechend DIN V 18599-7 benötigt. Er kann 6 bzw. 8 g/kg betragen.

Die Vor- und Rücklauftemperatur wird für die Ermittlung des Volumenstroms im Auslegungspunkt benötigt.

Auch hier kann eine Pumpe über die Check-Box Verteilkreis-Pumpe angelegt, die Daten zur Verteilkreis-Pumpe können detailliert über den Button erfasst werden.

Dampfbefeuchter


Für die Berechnung wird vom Dampfbefeuchters nur die Angaben seines Typs und des verwendeten Brennstoffes benötigt.

Folgende Typen stehen zur Auswahl:

  • elektrisch (Elektroden- o. Widerstandsheizung)

  • gasbefeuert (Rohwasser, brennwertbezogen)

  • ölbefeuert (Rohwasser, brennwertbezogen)

  • Ferndampf ohne Mantelheizung (brennwertbezogen)

  • Ferndampf mit Mantelheizung (brennwertbezogen)

Als Brennstoff können entsprechend folgende Brennstoffe zur Auswahl:

  • Strom-Mix

  • Strom (Nachtstrom)

  • Strom (Sondertarif)

  • Erdgas E

  • Erdgas LL

  • Stadtgas

  • Flüssiggas

  • Heizöl EL

  • Kraft-Wärme-Kopplung, fossil

  • Kraft-Wärme-Kopplung, regenerativ

  • Heizwerk, fossil

  • Heizwerk, regenerativ

Die Konfiguration der Verteilkreis-Pumpen sind identisch zum Kühlungsbereich








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