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Zonierung

Als eine Zone wird eine Sammlung von Räumen bezeichnet, die ein bestimmtes gleiches Nutzungsverhalten aufweist. Dieses Nutzungsverhalten wird als Nutzungsprofil bezeichnet. Das bedeutet, dass eine Zone Räume beinhaltet und ein Nutzungsprofil besitzt. Die Zonierung kann entweder direkt über HottCAD vorgenommen werden oder tabellarisch innerhalb der Simulation. In HottCAD ist dies über den Menüpunkt "Zonen" möglich.

Nachdem eine Zone angelegt wurde, können Sie die Räume aus der Gebäudeansicht in die gewählte Zone Ziehen per Drag&Drop, eine weitere Möglichkeit die Zonenzuweisung vorzunehmen ist, die Zone anzuwählen danach einen oder mehrere Räume und über die Schaltfläche "Räume zur ausgewählten Zone hinzufügen" zu klicken.

Nutzungsprofile

Bei den Nutzungsprofilen kann für die entsprechenden Zonen eingestellt werden, wie diese in Bezug auf Heizung, Kühlung, Sonnenschutz etc. konditioniert sind.

Heizung

für jede Stunde des Tages kann eine Heizungsanlage aktiviert/deaktiviert werden. Ist eine Heizungsanlage aktiv "grüner Haken" wird die benötigte Energiemenge berechnet die notwendig ist, um die eingetragene Temperatur zu erreichen. Ist eine Heizungsanlage inaktiv "rotes Kreuz" wird die sich einstellende Temperatur ohne zusätzliche Zugabe von Heiz-/Kühlenergie in dem Raum/Zone berechnet.

Kühlung

für jede Stunde des Tages kann eine Kühlungsanlage aktiviert/deaktiviert werden. Ist eine Kühlungsanlage aktiv "grüner Haken" wird die benötigte Energiemenge berechnet die notwendig ist, um die eingetragene Temperatur zu erreichen. Ist eine Kühlungsanlage inaktiv "rotes Kreuz" wird die sich einstellende Temperatur ohne zusätzliche Zugabe von Heiz-/Kühlenergie in dem Raum/Zone berechnet.

Lüftung

In diesem Bereich geben Sie den Luftwechsel des Gebäudes an, der hier hinterlegte Luftwechsel bezieht sich nur auf die Infiltration des Gebäudes. Es wird an dieser Stelle nicht der Anlagenluftwechsel hinterlegt. Dies wird im Bereich der Lüftungsanlage später hinterlegt.

Grüner Haken: dieser Haken bezieht sich auf die automatische Lüftungserhöhung, die automatische Lüftungserhöhung bedeutet z.B. dass Fenster geöffnet werden (Nachtlüftung). Wenn eine Lüftungsanlage im Gebäude vorhanden ist, dann bedeutet die Lüftungserhöhung in diesem Fall, dass zu dieser Stunde die Lüftungsanlage auf den eingestellten Maximalwert erhöht wird, wenn die Grenztemperatur in der Simulation überschritten wird.

Rotes X: die automatische Lüftungserhöhung ist deaktiviert, d.h. es wird nur der hinterlegte Luftwechsel für die Simulation angesetzt.

Sonnenschutz

-          Automatisch (DIN 4108-Schwellwert):

Wenn ein Fenster einen Sonnenschutz hat (bei den Gebäudedaten einstellbar), kann dieser automatisch bei hoher Sonneneinstrahlung heruntergelassen werden. Die Schwellwerte dafür können aus der DIN4108-2 übernommen werden - bei Wohngebäuden 200 W/m² bei nördlicher Ausrichtung und 300 W/m² sonst, bei Nichtwohngebäuden 150 W/m² im Norden und 200 W/m² sonst. Sie können auch ein festes Tagesprofil definieren (bei Nichtwohngebäuden gilt dieses nur werktags, am Wochenende wird kein Sonnenschutz aktiviert).

-          Manuell:

Dies bedeutet, dass es keine automatische Sonnenschutzsteuerung gibt, sondern z.b Jalousien bei Bedarf runtergelassen werden. Für jede Stunde des Tages kann vom Anwender dies deaktiviert oder aktiviert werden kann. In diesem Zusammenhang bedeutet:

Grüner Haken: der Sonnenschutz wurde (wird) hinuntergelassen (aktiviert)

Rotes X: Die Jalousien (Beispiel) sind oben, d.h. es gibt keinen Sonnenschutz. Der Sonnenschutz wird nur dann angesetzt, wenn der Haken aktiviert, und beim Fenster etwas definiert wurde.

Offen (kein Sonnenschutz):

Alle Fenster werden ohne Sonnenschutz in der Simulation berücksichtigt. Beachten Sie, dass bei der SImulation des sommerlichen Wärmeschutzes andere Randbedingungen zum Tragen kommen, s. FAQ sommerlicher Wärmeschutz

Beleuchtung

Personen

Geräte

Kühlung



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